Das war auch der letzte Morgen an der Kueste fuer die naechsten 2 Wochen, ab jetzt gab es fuer uns erstmal nur noch die Wueste. Da bei dieser Tour vor allem die Fahrt selbst das Erlebnis war, wurde uns ueber die 3 Tage auch so einiges geboten. So machten wir zum Beispiel bei Russell und seinen Haustieren halt und jeder durfte sie mal streicheln.
Abends machten wir dann halt in Normanthon, ein Ort im Nichts und genauso trostlos war es dort auch. Die einzige Attracktion dieses Ortes war das ausgestellte Krokodil neben der Strasse, angeblich mal echt gewesen und angeblich das groesste, jemals erlegte Kroko (ca. 9 Meter).Wir haben den Abend dann lieber mit einem Bier in der Motelkneipe ausklingen lassen und waren dabei nicht die einzigen.
Am naechsten Tag ging es weiter durch unwirkliche Landschaften und ueber voellig einsame Strassen. Einzig die langen Roadtrains kreuzten ab und an unseren Weg, ansonsten konnten wir in Ruhe die Aussicht geniessen.
Ach ja, Australien ist uebrigens das Land mit den meisten wilden Kameln auf der Erde und die haben natuerlich Vorfahrt.
Das Highlight am zweiten Tag war fuer uns eindeutig der "Termitenfriedhof", wie unser Fahrer Allen, dieses Feld von Termitenhaufen so treffend genannt hat. Es war wirklich beeindruckend und auch Horst war mal wieder mit von der Partie.
Unsere zweite Nacht verbrachten wir dann auf einer Caddle Station mitten im Nichts. Die Farmen haben in Australien Ausmasse, die fuer uns nicht vorstellbar sind. Die groesste hat die Ausmasse von Belgien. So ist es fuer die Angestellten und Besitzer auch nichts besonderes, wenn sie mal kurz 8 oder 9 Stunden fahren, um im naechsten Pub ein Bier trinken zu gehn.
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